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Frau Gertrud Dyck, geb. Mehske, aus Thörichthof, kehrte Ende Mai/Anfang Juni 1945 von ihrer Flucht nach Thörichthof zurück, mit ihrer Schwägerin Elfriede Krähahn, geb. Dyck, und ihren 3 Kindern (alles Mädchen, geboren 1936, 1937 und 1939).
Im November 1945 erkrankte Frau Dyck (ebenso eine ihrer Töchter) an Typhus, der ja zwangsläufig zu dieser Zeit grassierte. Sie kam zunächst zur Pflege in das Tannenhaus (siehe Dorf II) nach Pr. Rosengart, erlitt dann jedoch einen Rückfall, der - auch aufgrund der mangelnden Ernährung - dazu führte, dass sie diese schlimme Krankheit nicht überstand und am 22. Dezember 1945 verstarb.
Für die Kinder und für alle, die bei ihr waren und sie umsorgt hatten, war das ein schlimmes Ereignis. Sofort standen Fragen im Raum: was wird mit den Kindern? Wo und wann die Beerdigung, ohne göttlichen Segen? Alles musste schnell entschieden werden, um eine weitere Ansteckungsgefahr zu vermeiden.
Zunächst übernahm die Tante (Schwägerin) die Mutterstelle (sie hatte auch noch einen 4jährigen Sohn) und man entschied - da sie Mennoniten waren -, Frau Dyck auf dem Friedhof in Pr. Rosengart beizusetzen. Als Stelle wurde bestimmt, das Grab neben Frau Frieda Dyck, geb. Franzen, (Mutter von Frau Krähahn, geb. Dyck - gestorben 1933) vorzubereiten. Es ist vom Hauptweg aus gesehen das 3. Gräberfeld links, hinter dem Grab mit der Nr. 17 (siehe Listen II), am Ende des Weges.
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