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Deutsche Übersetzung:
Hundertjähriges Tor wie neu
Noch nie haben nach dem Krieg so viele Mennoniten aus den USA und Deutschland Rozgart besucht. Sie alle kamen zur Einweihungsfeier für das neuerrichtete Friedhofstor. Stiftung: "Fundac Pobog" unterstützt von Bewohnern aus Elblag und Rozgart.
Der Initiator für die Neuerrichtung des Friedhofstores war Wojciech DMOCHOWSKI aus Warschau, Stifter der "Fundacja Pobog". Sein Interesse entstand durch Zufall.
"Als ich noch Journalist beim polnischen Rundfunk war, fuhr ich in die Gegend von Elblag, um eine Reportage zu machen. Bei der Durchfahrt durch Rozgart bemerkte ich ein Friedhofstor. Auf der Rückreise sah ich dort nur noch einen Haufen Steine. Das tat mir sehr leid, und ich nahm mir vor, dieses Kulturdenkmal zu retten", erinnert sich W. Dmochowski. "Es gab viele Probleme, aber sie sind schon bewältigt. Eine Stiftung habe ich gegründet, um leichter an Geld zu kommen. Die Bewohner von Rozgart haben mich unterstützt".
Polnisch - deutsche Tafel
Außer der "Fundacja Pobog" zeigten auch die ehemaligen Bewohner von Rozgart großes Interesse an der Restaurierung des Friedhofs.
"Hier ist in der Kriegszeit mein Vater beerdigt worden", sagte Gerd Lau. "Ich werde nie die Ver- zweiflung meiner Mutter und die auf dem Friedhof verbrachte Zeit vergessen. Ich kann mich er- innern, wie ich den Weg vor dem Grab geharkt habe. 1945 habe ich das heimatliche Dorf für immer verlassen. Zum Grab meines Vaters kam ich wieder nach 32 Jahren".
Gerd Lau kam noch zweimal nach Rozgart und sah immer den verfallenen Friedhof.
"Als ich im Frühjahr 2006 mit meinem Sohn Torsten wiederkam, nahm ich mit dem Bürgermeister von Gronowo Elblanski, Herrn Lewicki, Kontakt auf. Ich habe erfahren, dass er und die Stiftung den Friedhof restaurieren wollen", sagte Gerd Lau.
Vater und Sohn und Mennoniten haben eine neue Tafel gestiftet, mit einer Inschrift in polnischer und deutscher Sprache: "Zum Gedenken an die hier Ruhenden Rozgart 1891 - 1945"
Die Tafel wurde während der Einweihungsfeier enthüllt.
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